FAQ

Geburtshilfe

Bei uns können Sie ab der 37. Schwangerschaftswoche (37+0) entbinden. 
Wenn Ihre Schwangerschaft bisher ohne Besonderheiten verlaufen ist, müssen Sie sich nicht vorher anmelden. Sie können einfach zur Geburt zu uns kommen.
In manchen Fällen möchten wir Sie jedoch vor der Geburt kennenlernen, um gemeinsam zu besprechen, wie wir Sie am besten begleiten können. Das betrifft zum Beispiel:

  • Schwangerschaftsdiabetes, wenn kein Insulin benötigt wird
  • Beckenendlage (das Kind sitzt statt zu liegen)
  • Eine vorherige Geburt per Kaiserschnitt. 

So vereinbaren Sie einen Termin zum Gespräch: Sie können den Termin entweder online über unser Patientenportal buchen oder uns in der Schwangerenambulanz gern direkt anrufen: 0711 8101-5144. 

Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zur Geburt zu begleiten.

Zum Schutz der Privatsphäre bieten wir keine Kreißsaalführungen an.

Wenn Sie unser Mutter-Kind-Zentrum kennenlernen möchten, laden wir Sie herzlich zu unserem Informationsabend für werdende Eltern ein. Dort stellen sich unsere Hebammen und Ärzt:innen vor und Sie erhalten alle wichtigen Informationen zur Geburt und zum Wochenbett. Ihre Fragen sind jederzeit willkommen.

Termin: jeden 2. Dienstag im Monat 
Ort: Mitarbeitendenrestaurant des RBK 
Anmeldung: nicht erforderlich. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Für Ihren Besuch benötigen wir immer Ihre Versichertenkarte, eine gültige Überweisung Ihrer Frauenärztin/Ihres Frauenarztes mit dem konkreten Vorstellungsgrund, sowie Ihren Mutterpass. Bitte bringen Sie diese Unterlagen vollständig mit, damit wir Sie ohne Verzögerung aufnehmen und betreuen können.

Der Kreißsaalbereich umfasst drei Kreißsäle, zwei Vorwehenzimmer, ein Entspannungsbad sowie einen eigenen Kreißsaal-OP für Kaiserschnitte.

Rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr – betreut Sie ein Team aus zwei bis drei Hebammen im 3-Schichtsystem, gemeinsam mit zwei Assistenzärzt:innen und einem diensthabenden Oberarzt.

Wenn regelmäßige Wehen einsetzen (etwa alle 3–4 Minuten und länger als eine Stunde anhaltend), bei einem Blasensprung oder bei Blutungen sollten Sie sich auf den Weg in den Kreißsaal machen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob es wirklich losgeht, kommen Sie gerne zu uns. Sie sind bei uns jederzeit willkommen – auch wenn es sich nach der Untersuchung noch um einen „Fehlalarm“ handeln sollte und Sie zunächst wieder nach Hause gehen können.

Wichtig: Bitte rufen Sie vorher im Kreißsaal an: 0711 8101-3474. 

In unserem Kreißsaal stehen zwei Entbindungsbadewannen zur Verfügung. 
Wenn die Geburt unauffällig verläuft und keine Infektionskrankheiten wie z. B. Hepatitis B vorliegen, ist eine Wassergeburt möglich.

Wurde die Untersuchungen auf Hepatitis B und HIV bereits zu Beginn der Schwangerschaft durchgeführt, sind keine zusätzlichen Tests erforderlich.

Ja, Ihre Begleitperson kann im Familienzimmer mit aufgenommen werden. Die genauen Informationen zu Leistungen und Bedingungen finden Sie in unserem Informationsblatt im Dokumentencenter nach der Terminbuchung. 

Bitte beachten Sie:

  • Geschwisterkinder können im Familienzimmer nicht übernachten
  • Die Verfügbarkeit wird erst bei der Aufnahme im Kreißsaal geprüft
  • Eine Reservierung im Voraus ist nicht möglich

Die Geburtshilfe des Robert Bosch Krankenhauses arbeitet eng mit der Kinderklinik Olgahospital Stuttgart zusammen.

Täglich sind Kinderärzt:innen des Olgahospitals für die U2-Vorsorgeuntersuchung sowie für kinderärztliche Konsultationen mehrere Stunden vor Ort. Zusätzlich besteht ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst.

Sollte nach der Geburt eine stationäre Betreuung Ihres Kindes erforderlich sein, erfolgt diese im Olgahospital Stuttgart.

Wenn bereits in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko besteht oder eine Frühgeburt absehbar ist, wird Ihre Frauenarztpraxis Sie an eine Klinik mit ständiger neonatologischer Versorgung überweisen.

Um Ihnen die Geburt zu erleichtern, stehen in allen Kreißsälen Bodenmatten, Pezzibälle, Hängeseile, Haltetücher und ein Gebärhocker zur Verfügung. So können Sie verschiedene Gebärpositionen einnehmen. Viele Schwangere nutzen außerdem zur Entspannung ein warmes Bad – dafür gibt es ein eigenes Badzimmer, in dem Sie ungestört sein können.

Wenn Bewegung und Wärme nicht mehr ausreichend Entlastung bieten, können wir Lachgas zur Inhalation, verschiedene Schmerzmittel sowie bei Bedarf eine Periduralanästhesie (PDA) anbieten. Die PDA ist rund um die Uhr möglich.

Sie können zur Geburt eine Begleitperson mitbringen. Wenn diese dauerhaft im Kreißsaal bleibt, kann sie durchgehend anwesend sein.

Da eine Geburt länger dauern kann, ist ein Wechsel der Begleitperson grundsätzlich möglich. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass häufige Wechsel den Geburtsverlauf und die ruhige Atmosphäre im Kreißsaal stören können.

Gynäkologie

Eine normale Körperhygiene ist ausreichend. Bitte vermeiden Sie eine übermäßige Intimhygiene oder spezielle Waschlösungen, da diese Hautreizungen verursachen können.

Ja, Sie dürfen gerne eine Vertrauensperson – zum Beispiel eine Freundin, Ihre Mutter oder Ihren Partner – mitbringen, wenn Sie sich dadurch wohler fühlen.

Eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung sollte in der Regel nicht weh tun. Eine vaginale Untersuchung wird nur durchgeführt, wenn bereits Geschlechtsverkehr stattgefunden hat – auch dann ist sie normalerweise nicht schmerzhaft.

In der Regel ja. Wenn Sie jedoch blutverdünnende Medikamente oder Diabetesmedikamente einnehmen, sollten Sie vorher Ihre niedergelassene Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt konsultieren.

Bei Untersuchungen der Brust ist eine Regelblutung kein Problem. Für die Kolposkopie-Sprechstunde sollten Sie jedoch einen neuen Termin vereinbaren. 

Bei allen anderen Untersuchungen ist eine Durchführung bei nur schwacher Blutung in der Regel möglich. Sollte die Blutung stärker sein, kann es notwendig sein, einen neuen Termin zu vereinbaren.

In unserer Praxis arbeiten sowohl weibliche als auch männliche Ärztinnen und Ärzte. Sie können gerne angeben, ob Sie von einer Frau oder einem Mann untersucht werden möchten. Wenn es organisatorisch möglich ist, berücksichtigen wir Ihren Wunsch. Gegebenenfalls kann es erforderlich sein, einen neuen Termin zu vereinbaren.

Ja, für die Untersuchung ist in der Regel ein Überweisungsschein erforderlich. 
Dieser sollte vom behandelnden Onkologen oder Gynäkologen ausgestellt sein. 
Bitte bringen Sie außerdem Ihre Versicherungskarte zum Termin mit. Privatversicherte bzw. Selbstzahler*innen können sich auch ohne Überweisung anmelden.

Ja, Sie können vor dem Termin ganz normal essen und trinken. 
Bitte verzichten Sie jedoch kurz vor der Untersuchung auf schwere Mahlzeiten sowie kohlensäurehaltige Getränke.

Falls für Ihren Termin besondere vorbereitende Maßnahmen erforderlich sind (z. B. nüchtern erscheinen), informieren wir Sie vorab ausdrücklich.

Die Dauer der Untersuchung kann je nach Untersuchungsart variieren. Bitte planen Sie etwas Zeit für Anmeldung, Vorbereitung und eventuelle Nachbesprechung ein.

Sollten vor Ihrem Termin besondere Abläufe erforderlich sein, informieren wir Sie darüber im Vorfeld.

Orthopädie und Unfallchirurgie

Damit wir Sie in unserer Sprechstunde behandeln können, benötigen wir eine Überweisung von einem Orthopäden oder Unfallchirurgen. Wichtig: Eine Überweisung von Ihrem Hausarzt reicht hierfür leider nicht aus. Eine Einweisung ins Krankenhaus brauchen wir nur dann, wenn bei Ihnen eine stationäre Behandlung (zum Beispiel eine Operation) geplant ist.

Wie lange Sie im Krankenhaus bleiben müssen, hängt von der Art der Operation und dem Verlauf danach ab. Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen eine Einschätzung geben, wie lange Ihr Aufenthalt voraussichtlich dauern wird, wenn Sie sich in unserer Sprechstunde vorstellen.

Bitte bringen Sie einen aktuellen Medikamentenplan sowie die persönlichen Dinge des täglichen Bedarfs mit. Da Sie sich nach einer Operation möglicherweise nicht so gut bewegen können, empfehlen wir bequeme Kleidung, die sich leicht an- und ausziehen lässt.

Wenn nach Ihrem Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitation oder Anschlussheilbehandlung geplant ist, kümmert sich unser Sozialdienst frühzeitig um die Organisation und Terminvereinbarung mit einer passenden Einrichtung. Damit Sie dies gemeinsam planen können, erhalten Sie in unserer Sprechstunde die Kontaktdaten des Sozialdienstes, sodass Sie sich bei Bedarf direkt mit ihm in Verbindung setzen können.

Nach Ihrer Entlassung erfolgt die weitere Behandlung in der Regel bei Ihrem niedergelassenen Orthopäden oder Unfallchirurgen. In besonderen Fällen – oder wenn Sie es wünschen – kann die weitere Betreuung auch in unserer Sprechstunde stattfinden.

Während Ihres stationären Aufenthalts erhalten Sie Ihre Medikamente von uns. Sie müssen Ihre eigenen Medikamente daher nicht unbedingt von zu Hause mitbringen. Für die Station ist es jedoch sehr hilfreich, wenn Sie einen aktuellen Medikamentenplan mitbringen, auf dem alle regelmäßig eingenommenen Medikamente vermerkt sind. Tipp: Sie können Ihren aktuellen Medikamentenplan auch gern bereits im Terminportal hochladen oder hinterlegen.

Für Ihre Sprechstunde melden Sie sich bitte direkt in der Facharztsprechstunde an. Für die Prämedikationssprechstunde sowie für die stationäre Aufnahme am Operationstag wenden Sie sich bitte an die Patientenaufnahme. Den Weg zur Sprechstunde oder zur Patientenaufnahme können Sie an der Information am Haupteingang erfragen – unser Team hilft Ihnen dort gern weiter.

Der Hausarzt ist meist ein Facharzt für Allgemeinmedizin. Ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt dagegen Beschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparats, also von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen.

Wenn Sie bereits Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder oder andere Vorbefunde (zum Beispiel Arztbriefe) haben, bringen Sie diese bitte zur Sprechstunde mit. Für die Entscheidung über die passende Therapie ist es sehr hilfreich, wenn wir aktuelle Untersuchungsergebnisse mit früheren Befunden vergleichen können. Zudem können Sie Ihre Unterlagen bereits vorab im Terminportal direkt hinterlegen – das erleichtert die Vorbereitung auf Ihren Termin.